• Ausstellung in der KUBATUR
    Ausstellung in der KUBATUR
  • Ausstellung in der KUBATUR
    Ausstellung in der KUBATUR
  • Christine Reinckens
    Christine Reinckens
  • Aumeier Irmi
    Aumeier Irmi
  • Barbara Beisinghoff
    Barbara Beisinghoff
  • Aumeier Gerd
    Aumeier Gerd
  • Gudrun Hofrichter
    Gudrun Hofrichter
  • Rodica von Keyserling
    Rodica von Keyserling
  • Siegfried Gerstgrasser
    Siegfried Gerstgrasser
  • Ausschnitt - Monika Bodenmüller
    Ausschnitt - Monika Bodenmüller
  • Ilka Christof
    Ilka Christof
  • Barbara Beisinghoff
    Barbara Beisinghoff
  • Andrea Müller-Osten (Foto:M.K.)
    Andrea Müller-Osten (Foto:M.K.)
  • Barbara Beisinghoff
    Barbara Beisinghoff
  • Irmi Aumeier
    Irmi Aumeier
  • Hildegard Jaekel
    Hildegard Jaekel
  • Jaekel Hildegard
    Jaekel Hildegard
  • Irmi Aumeier
    Irmi Aumeier
  • Alfred Rose
    Alfred Rose
  • Enrico Pellegrino
    Enrico Pellegrino

Wohin mit der Kunst, wenn die Künstler gehen?


Am 24. April um 19 Uhr präsentieren wir die Ausstellung ERDE HOLZ 

mit Arbeiten von Hildegard Jaekel und Johannes Schönert. Die Kunstwissenschaftlerin (M.A.) Anne-Kathrin Auel wird die Eröffnungsrede halten. 

Vom 25. April bis 17. Mai 26 ist die Präsentation von Donnerstag bis Sonntag zu sehen, je von 14 bis 18 Uhr. Auf Anfrage sind auch andere Tage / Zeiten möglich.

Zum Vormerken: Am 19. Juni 26 wird nachmittags unser SOMMERFEST eröffnet, dieses Mal als eine kleine Werkschau unseres Mitglieds Siegfried Gerstgrasser; er wird, wie auch Jaekel und Schönert, die Reihe  unserer ältesten Künstler fortsetzen und neben seinen Skulpturen auch Drucke und konzeptionelle Arbeiten zeigen, die das Gesamtwerk abrunden.

Im Herbst werden wir Sie einladen, 2 Neuzugänge aus unserem Depot wieder zu entdecken: Der Vorlass von Enrico Pellegrino und ein Teil des Nachlasses von Dieter Zaha (2012 verstorben) werden in einem spannenden Dialog zusammenkommen.

 

April 2025 - erstes, kleines Depot

Im April 2025 bekamen wir den Schlüssel für ein wunderbares, kleines, erstes Depot, knapp 3 Jahre nach der Vereinsgründung. 6 große Schwerlastregale, teilweise hintereinandergestellt, bergen inzwischen etwa 450 Arbeiten verschiedenen Formats: Gemälde, Skulpturen, Objekte, vor Allem viele Zeichnungen, Fotografie.

Gern nehmen wir professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Kassel auf; zu Fördermitgliedern sowie Korporativen Mitgliedern erfahren Sie mehr unter "Mitglied werden". Bereits dabei ist der BBK, unter dessen Zuspruch und Unterstützung der Verein gewachsen ist; und wir selbst sind Mitglied beim Bundesverband Künstlernachlässe e.G. und im digiCULT - Verbund, über den wir die ISIL DE4176 erhielten (International Standard Identifier for Libraries and related Organizations).

Ilka Christof

Die Sammlung

Die ersten geschenkten Werke lagern bereits sicher ein, bis sie - in späteren Ausstellungsformaten -  wieder gezeigt werden. Für 2026 sind 3 Ausstellungen von zusammen 5 Künstlern geplant, wahrscheinlich in verschiedenen Räumlichkeiten.

Von welchen Künstlerinnen und Künstlern sammeln wir Werke?

Sie sind vor ca. 1970 geboren. Sie haben die Kunst in Kassel über viele Jahre professionell mit gestaltet und dabei Spuren im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. Die Voraussetzung einer Aufnahme ist die Professionalität, die sich für uns in einem eigenständigen Werk zeigt (nicht unbedingt am "Marktwert" der Künstler und Künstlerinnen). 


Wir wollen die Kernstücke dieser vielseitigen Oeuvres bewahren und damit verhindern, dass sie in den Falten der Kunstgeschichte verschwinden. Unser fernes Ziel ist es, eine Sammlung von Werken aus zwei Kasseler Künstlergenerationen aufzubauen und diese in einem möglichst umfassenden Online-Katalog zu präsentieren. 

Wenn Sie  daran Interesse haben, bleiben Sie gern im Kontakt mit uns, besuchen uns hier oder in unseren Ateliers oder bei künftigen Veranstaltungen...

Wenn Sie Erbe oder Erbin einzelner Werke oder ganzer Konvolute oder eines Nachlasses sind, kontaktieren Sie uns gern. 

 

Vorstand:

Ilka Christof
Goethestraße 140, 34119 Kassel
TEL 0561-49 19 68 19

Dr. Vera Lasch 

Künstlerinnen und Künstler


Aumeier, Gerd

Tätigkeitsfelder:

Galeriebild 1
Galeriebild 2

 

 

Aumeier, Irmi

Tätigkeitsfelder:

OT, 2020, Öl auf Leinwand, 120 x 145cm
O.T., 2020, Öl auf Leinwand, 120 x 145 cm
Aus der Serie „transit to another  land“, 2016, Öl auf Karton, 50 x 50 cm
Aus der Serie „transit to another land“, 2016, Öl auf Karton, 50 x 50 cm
Schmerz - Acryl - 120 x 130 cm - 2002
Schmerz - Acryl - 120 x 130 cm - 2002

Biografie
1950 in Würzburg geboren
1969–1973 Studium Graphikdesign an der HBK Kassel
1995–2002 Ausbildungen in freier Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier
seit 1983 freiberufliche Malerin
seit 2004 lebt und arbeitet in Kassel
seit 1985 Ausstellungen im In- und Ausland
Ausstellungen (Auswahl)
1997 Düsseldorf, Nikko Hotel (E)
2002 Würzburg, Spitäle „In vielen Welten“ (E)
2002 Würzburg, Tanz–Kunst Projekt „e-motion“ (E)
2005 Kassel, Stadthalle „An neuen Ufern“ (E)
2010 Weimar, Bazonnale 02 „Afghanistan“ (G)
2010–2011 Kassel, Kreishaus des Landkreises Kassel, „Strukturwandel“ (E)
2008–2015 BBK Ausstellungen in Kassel und Wilhelmsthal
2014 Italien/Forli „Trame/Muster“ (G)
2014–2016 Kassel, Kunstmesse documenta-Halle (G)
2015 Kassel, Kreishaus des Landkreises, „Trame/Muster“ (G)
2018 Evangelisches Forum „transit to another land...“ (E)
2019–2020 Marienkrankenhaus Kassel „Bilder für den Himmel und die Erde“ (E)
2021 d-gallery Kassel „Mit malerischer Freude“ (G)
2022 Kulturbahnhof Kassel „Lichtblicke“ (G)
Sammlungen
München Pinakothek der Moderne
Würzburg Versorgungsamt und Stadtwerke
Kassel Kreishaus des Landkreises
International Private Sammlungen in der Schweiz, England, Spanien, Irland und den USA

Beisinghoff, Barbara

Mündung -Farbzeichnung auf geprägtem Algenpapier
Galeriebild 1
off BLUES - Künstlerbuch - Wasserzeichen, Zeichnung, Tintenstrahl
Galeriebild 2
Blütenblatt - Farbzeichnung auf geprägtem Algenpapier
Galeriebild 3

Kunstpreise:
2002 Stadtdrucker-Preis Mainz
1999 Kunstpreis der Heitland Foundation, Celle
1997 Kulturpreis Dreieich
1991 Internationaler Senefelder-Preis für Lithographie, Offenbach
1990 Kunstpreis Hameln-Pyrmont
1988 Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für bildende Kunst, Darmstadt-Dieburg
Einzelausstellungen:
2024 Museum Haus der Stadtgeschichte Offenbach, Alabasterspur
2016 Frances Lehman Loeb Art Center, Vassar College, NY, USA
2014 Museum im Schloss Bad Arolsen, Das Gesetz des Sterns und die Formel der Blume
2009 Forum Amalienpark, Berlin
2009 Galerie Women’s Studio Workshop, Rosendale, New York
2008 Instituto Cultural Peruano ICPNA, Lima, Luz y Filigrana
2007 Goethe Museum Frankfurt, Mit Goethe den Farbenkreis durchlaufen
2004 Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel, Getauchte Zeit
2004 Schloss Landestrost, Hannover, Partituren des Lichts
2003 Gutenberg-Museum Mainz, Die gläserne Libelle
2003 Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Hell sehen gegen Licht
2003 Deutsches Buch- und Schriftmuseum Leipzig, Raum für eine Hell-Seherin
2002 Commerzbank Frankfurt, Partituren des Lichts
2002 Technikum Lage, Partituren des Lichts
2002 Städtisches Museum Saarburg, Eintauchen und Schöpfen
2002 Gutenberg-Museum Mainz, Stadtdrucker-Preis-Ausstellung
2002 Kunstverein Passau, St.-Anna-Kapelle
2001 Museum Ashdod, Israel, Throne for Ashdoda
2001 Galerie Contemporanea, Trier
2000 Märchenmuseum Bad Oeynhausen, Als ihn der Lichtstrahl berührte
2000 Galerie im Turm, Offenbach
2000 Zitadelle Spandau, Berlin

Bodenmüller, Monika

Frachtgut
FrachtgutBeton, Holz - 2017 - 80 x 120 x 60 cm
Bündel
Bündel - Jutestoff, Füllwatte - 2021 - ca. 150 x 150 x 300 cm
Hüllen mit Nähten
Hüllen mit Nähten - 2023 - Keramik, Schnur - je 50 x 70 x 80 cm

Biografie
1969 geboren in Friedrichshafen am Bodensee
1989–1991 Studium freie Kunst, Bildhauerei, Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
1991–1992 Arbeit im Bühnenbildbereich an verschiedenen Theatern in Karlsruhe
1992–1999 Studium Diplom-Kulturpädagogik, Universität Hildesheim
seit 2000 freiberufliche Tätigkeit als Künstlerin und Kulturpädagogin
Werkstatt für Skulptur in Hofgeismar-Kelze
Ausstellungen, Projekte, Kursangebote
seit 2013 Mitglied im BBK Kassel-Nordhessen
Ausstellungen
2001 Schlagabtausch, Kulturhaus Alte Synagoge Gudensberg
2001 unbootmäßig, Installation im Hafenbecken Bad Karlshafen
2002 Karlshafener Kunstherbst, Hugenottenmuseum Bad Karlshafen
2003 Vier Positionen, Souterrain Schloss Wilhelmsthal Calden (K)
2004 Booting – das Treffen der Boote, Weinhandlung Römer Bad Karlshafen (K)
2007 Naht+Form, Bahnhof Fürstenwald Calden (E)
2009 Denkmal! Kunst – Kunst Denkmal!, Kemenate Hann. Münden
2010 Steine und Felder, Refektorium Kloster Germerode
2012 Kunstdinger, Kulturscheune Hofgeismar-Hümme
2014 Betreten verboten, Offiziantenhaus Calden-Wilhelmsthal (K)
2015 beDingt, ehemalige Stickereifabrik Baumgartl und Stadtmuseum Hofgeismar
2015 Materialität, Kulturbahnhof Kassel (K)
2017 Artists in Residence – zeitgenössische Kunst im Landkreis Kassel
2017 Hessiale: monochrom – im weitesten Sinne, Landgrafenschloss Marburg (K)
2017 ErzArt4 – Kunstwanderweg, Mücke (K)
2017 Multiple IV – Edition 2019, Sparkasse Kassel
2017 drei in eins – „Leichtsinn“, Karlskirche Kassel
2017 75 Jahre BBK Kassel – Mitgliederausstellung, documenta-Halle Kassel
2018 Teilstücke, Verwaltungsgerichtshof Kassel (E)
2019 Exil – Neue Heimat, Kunstinstallationen Hugenottenpfad Bad Karlshafen (K)
2021 zeitVerbleib, Wasserschloss Wülmersen
2022 schichtWeisen, Kloster Haydau Morschen (K)
2023 inwändig, Burg Dringenberg, Bad Driburg
2024 Werkschau – Skulptur, Hofgeismar-Kelze

Christof, Ilka

"helle Zeichnung über Rosenrot" - Öl und Eitempera auf LW - 150 x 110 cm - 2021
"helle Zeichnung über Rosenrot" - Öl und Eitempera auf LW - 150 x 110 cm - 2021
"Gelb und Weißtöne, Blau" - Öl und Eitempera auf LW - 80 60 cm - 2022
"Gelb und Weißtöne, Blau" - Öl und Eitempera auf LW - 80 60 cm - 2022
"Schwarzes Gebilde auf Hell" - Öl und Eitempera auf LW - 150 x 110 cm - 2022
"Schwarzes Gebilde auf Hell" - Öl und Eitempera auf LW - 150 x 110 cm - 2022

Biografie

1950 geboren in Hagen, Westfalen
1970 - 1974 Studium Visuelle Kommunikation /Freie Grafik, HfBK Kassel

Ausstellungen (Auswahl)
Frühjahr 2025 „Die Stadt“ – Fotografie, DOCK 4, Kassel
25.10.2024 – Jan. 2025 „Von den kleinen Dingen“, Zeichnungen und Ölskizzen, Gemeindesaal Sandershausen
28.08.2024 „Orte und Nicht-Orte“, Gemälde und Fotografie, Galerie in den Gerichten, Kassel
2023 „Stadt-Land-Fluß“, 387, Kassel (G)
2022 „paarweise“, Galerie 17 qm, Marburg (E)
2020 „Altdorfersche Himmel und irdische Kleinigkeiten“, Gemeindesaal Sandershausen (E)
2020 „wash & watch“, Zeichnungen der Fr.-Ebert-Straße, Waschsalon Kassel (E)
2019 „Verlorene und gefährdete Orte in Kassel“, Fotografien, DOCK 4 (E)
2019 „Das Verschwinden der Arten“, Aquarelle von Insekten, BBK Kassel, Fuldatal-Simmershausen (G)

Malerei: Ölfarben und Eitempera im informell-konstruktivischen Diskurs.

Zeichnung, Foto, Installation

Konkrete Malerei, v.A. Ölfarben auf „unedlen“ und transparenten Trägern, die je verschiedene zeitbezogene Aspekte transportieren.

Evers, Michael

Tätigkeitsfelder:

Licht und Waldwirbel - Öl / LW - 2017 - 90 x 120 cm
Licht und Waldwirbel - Öl / LW - 2017 - 90 x 120 cm
fluide Natur - Öl / LW - 2015 - 137 x 137 cm
fluide Natur - Öl / LW - 2015 - 137 x 137 cm
erste Zelle - Öl / LW - 60 x 45 cm
erste Zelle - Öl / LW - 60 x 45 cm

Biografie
1955 geboren in Osnabrück, Niedersachsen
1977–1980 Grafik-Design-Studium in Dortmund
seit 1981 lebt in Kassel
2013–2019 Studium Philosophie (BA)
Projekte (Auswahl)
seit 1994 „Raum für Künstlerische Kreativität“, Kurse für Malerei und Zeichnung
seit 2020 Aktionsraum „ERDEN:LEBEN“, Kunst und Philosophie – Kampagne für die Natur
Gruppenausstellungen
1988–1992 Verein zur Förderung Junger Kunst e.V., Kassel
1992 Stationen, DOCK 4, Kassel
1996 Schloss Schönfeld, Kassel
1998 Der Kuß, Kulturbahnhof Kassel
2000 Tricolore, Kulturbahnhof Kassel
2003 Bewegliche Ziele, Kulturbahnhof Kassel
2007–2021 Kasseler Atelierrundgang
2014 BLAUE STRÖMUNG, Neuer Sächsischer Kunstverein, Dresden
2015 BLAUE STRÖMUNG, Morgenstern Galerie, Berlin
2020 Transformation, Kulturbahnhof Südflügel, Kassel
2021 Aufheben, Produzentengalerie kunstbalkon, Kassel
2022 Naturkunde 1, Produzentengalerie kunstbalkon, Kassel
Einzelausstellungen
1983 Werkstatt–Galerie, Kassel
1984 Galerie im Chäller, Bern
1990 Galerie Moering, Wiesbaden
1991 Galerie Siegfried Sander, Kassel
1993 Galerie Siegfried Sander, Kassel
2001 Anthroposophisches Zentrum, Kassel
2010 Arcadia, Kassel
2013 „Erde ist Meer. Wellenlogik“, Morgenstern-Galerie, Berlin
2017 „Pan im Gebüsch“, KulturNetz Kassel e.V.
2017 „Gewächse sind Gedanken“, Bahnhof Fürstenwald
2019 „Wirbel im Gestein“, Galerie JPG, Marburg

Gerstgrasser, Siegfried

3.)	„Trilogie der Bewegung“ 1995-2003, Holz Montage, ca 160x130x74 cm
„Trilogie der Bewegung“, 1995-2003, Holz Montage, ca. 160 x 130 x 74 cm
1.)	„Ikarus III“, 2003, Holz Montage, 50x56x21 cm
„Ikarus III“, 2003, Holz Montage, 50 x 56 x 21 cm
2.)	„Ohne Titel 876“ 2017, Holz Montage, 27x24x4 cm
„Ohne Titel 876“, 2017, Holz Montage, 27 x 24 x 4 cm

Biografie
1942 geboren in Meran, Italien, Ausbildung zum Tischler
1963–1964 Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart
1964–1969 Studium an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel, Diplom Designer
1969–1972 dreijähriger Arbeitsaufenthalt in USA und Kanada (Montreal)
1972–1974 Mitarbeit bei Prof. Hans Ell an der Universität-Gesamthochschule Kassel
seit 1974 freischaffend als Designer und Künstler in Kassel
seit 1977 zahlreiche Ausstellungen in Holland, Italien und Deutschland
1995 Erster Preis Kultursommer Nordhessen, Korbach
2005 Ankauf durch die Dr. Wolfgang Zippel Stiftung, Kassel
Kunstprojekte im öffentlichen Raum (Auswahl)
1985 „Gesetzestafeln“, Schöffensaal Amtsgericht Korbach
1986 „Reliefwand“, Eingangshalle Arbeitsamt Bad Hersfeld
1987 „Besitzbare Kunst“, Finanzamt Korbach
1994 „Taufbecken“, Adventskirche Kassel
1998 „Evolution der Sinne“, Kasseler Werkstatt für Behinderte, Kassel
2000 „Nischen“, Orthopädische Klinik Marienstift, Arnstadt
2000 „Tafeln Moses II / Buch des Lebens II“, FH der EKD, Berlin
2003 Ausstattung Verwaltungsgebäude E.ON Netz GmbH, Bayreuth
2004 „Die vier Säulen des Lebens“, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau
2006 „Trilogie der Erneuerbaren Energien“, Seeger AG, Hessisch-Lichtenau
2011–2013 Tauftisch, Altar und Kanzelpult, Evangelische Kirche Ahnatal-Weimar
2014 Ausgestaltung des Andachtsraums, Asklepios Klinik Schwalmstadt

Holz ist für mich ein Spiegel der Zeit.

Der Jahresring im Baumstamm ist Zeitsymbol und Ausdruck von gelebtem Leben, somit Biographie und Geschichte. Teilstücke dieser Biographien verwende ich, um zu neuem Ausdruck – einer neuen „Geschichte“ zu gelangen. Ob farbig oder natur, der biologische Vorgang als graphisches Zeichen ist stets erkennbar und nachvollziehbar.

Hofrichter, Gudrun

Galeriebild 1
Galeriebild 2
Galeriebild 3

Jaekel, Hildegard

Diptychon
Diptychon
Hommage an Sophie Henschel, 2007
„Hommage an Sophie Henschel“, 2007
„aus einer Zelle“, 2020, Tuschezeichnung, 70 x 50 cm
„aus einer Zelle“, 2020, Tuschezeichnung, 70 x 50 cm

Biografie
1939 geboren in Mannheim; Studium in Saarbrücken und Kassel
Arbeiten

Malerei mit Erden aus aller Welt

Objekte, die Geschichten erzählen

Zeichnungen

Kunst im öffentlichen Raum

Ausstellungen
International Galerie Sonia Monti, Paris | Galerie Bildende Kunst, Wien
Japan / Italien City Art Museum Kawagoe | Palazzo Vecchio, Florenz
Europa Galeria Studio 44, Genua | Frauenmuseum, Bonn
Deutschland Kunstvereine Marburg und Hanau | 3. + 4. Höhler Biennale Gera
Asien HiKi Open Air Exhibition, Tokyo
Ausstellungen in Kassel und Umgebung
Objekte im öffentlichen Raum
1989 „Der Stuhl des Chefredakteur Karl Marx“, Karl-Marx-Platz, Kassel
2007 „Hommage an Sophie Henschel“, vor dem Gießhaus, Universität Kassel
Künstlerbücher
2016 „amoeben“ aus einer Zelle
2014 „Irrwitziges Nebenher“, ISBN 978-3-95475-979-5

Lahrmann, Ruth

Torso 2
Torso 2 - Sperrholz, Schmelzkleber, Graugusspulver, Acryl - 39 x 69 x 35 cm - 2021. Schenkung von M.H., California
Fase 1 - diagonal -
Fase 1 - diagonal - Belgisch Granit - 2008 - 22 x 98 x 22 cm
Haus 1
Haus 1 - Holz, Graugusspulver, Schmelzkleber, Acryl - 2021 - 27 x 40 x 22 cm

Biografie
1959 geboren in Hamm/Westfalen
1979–1982 Ausbildung zur Steinmetzin und Steinbildhauerin
1989–1991 künstlerische Ausbildung: Bildhauerei, Werkkunstschule Flensburg
seit 1998 selbstständig als Bildhauerin in Kassel
seit 2000 Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK Kassel-Nordhessen)
2010 Gründungsmitglied Netzwerk Hammerschmiede e.V.
seit 2012 Mitglied im Kunstbalkon e.V.
Ausstellungen (Auswahl ab 2013)
2024 „Transit“, apart-Galerie Solothurn, Schweiz
2024 „transform“, Museum Zündorfer Wehrturm, Köln
2023 Kasseler Atelierrundgang (Teilnahme seit 2004)
2022 „Transit“, Kulturbahnhof Kassel
2021 „Fakt und Fake“, 387 Südflügel Kulturbahnhof Kassel
2021 „Raumpatrouille“, Kunstbalkon Kassel
2020 „Fake News“, Kunstbalkon Kassel (E)
2020 „Ontmoetingen“, Koppelkerk Bredevoort, Niederlande
2019 „Erden und Steine“, Kassel
2019 „10 Jahre Netzwerk Hammerschmiede“, Kassel
2017 „Sind Sie sicher?“, Bastion Rondell Kassel (E)
2017 „Kunstbalkon Kassel“, Alte Kirche Härkingen, Schweiz
2016 „Hünfeld + 100“, Museum Modern Art, Hünfeld
2015 „art figura“, Museum Perla Castrum, Schwarzenberg
2013 „HIER UND JETZT“, Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
Auszeichnungen, Ankäufe
1996 „Denkmal für den Unbekannten Radfahrer“, Eschwege
1997 Preis beim Wettbewerb „Kunst am Bau“, Rathaus Garbsen
seit 1998 Auftragsarbeiten für Kirchengemeinden in Königslutter, Gudensberg, Bad Hersfeld
2003 Eschweger Kunstpreis, 2. Preis
2008 Drei Kreisplastiken, Dr. Wolfgang-Zippel-Stiftung, Artothek Kassel
2013 Skulptur für den Innenhof der Werra-Meißner Klinik, Eschwege
2015 Brunnenskulptur, Steuerkanzlei Busemann, Hamm

Lederbogen, Ursula

Tätigkeitsfelder:

o.T., Öl auf LW, 12.10.1981, 90 x 40 cm
Galeriebild 1
Lavierte Tuschzeichnung
Galeriebild 2
Aquarell
Galeriebild 3

Biografie
1925 geboren in Kassel, Geburtsname Weiler
1943 Abitur
1944 kriegsdienstverpflichtet
1945 Kunstgewerbeschule Kassel
1946 Bühnenbildassistentin am Staatstheater Kassel bei Erich Doehler
1947 Akademie der bildenden Künste München, Bühnenbildklasse Prof. Emil Praetorius
1948–1953 Hochschule für bildende Künste Kassel, Meisterschülerin bei Prof. Arnold Bode
1954 Heirat mit Rolf Lederbogen
1956 Geburt des ersten Sohnes; Umzug nach Liblar bei Köln
1957–1958 Mitarbeit für die Brüsseler Weltausstellung, Deutscher Pavillon
1959 Geburt des zweiten Sohnes
1961 Umzug nach Ettlingen/Baden
bis 2005 freischaffend tätig
2015 verstorben in Heidelberg
Ausstellungen
1949 Deutsches Kunstpreisausschreiben Blevin Davis Award
Beteiligung an Ausstellungen des Kasseler Kunstvereins und der Kasseler Gruppe in Kassel, Göttingen, Karlsruhe und Konstanz
Ankäufe des Hessischen Landesmuseums Kassel

Müller-Osten, Andrea

Tätigkeitsfelder:

„nach A. Elsheimer11(Tobias und der Engel)“: 2013, Öl, Leinwand, 24 x 30 cm
„nach A. Elsheimer11(Tobias und der Engel)“: 2013, Öl, Leinwand, 24 x 30 cm
„nach A. Elsheimer 6“, 2012/Öl, Leinwand/24x30 cm
„nach A. Elsheimer 6“, 2012, Öl, Leinwand, 24 x 30 cm
„Der Grund 9 (Horizont)“: 2011/Öl, Hartfaser/30x40 cm
„Der Grund 9 (Horizont)“: 2011/Öl, Hartfaser, 30 x 40 cm

Biografie
1938 geboren in Berlin
seit 1972 lebt und arbeitet in Kassel
1959–1960 Studium Freie Kunst, Hochschule für Bildende Künste Stuttgart
1960–1962 Studium Freie Kunst, Städelschule Frankfurt am Main
1962–1965 Studium Freie Kunst, Slade School of Fine Art London
1965 Diploma in Fine Art, University College London (Slade School)
1962–1963 DAAD-Stipendium für Studium in London
1964–1965 Stipendium British Council / Slade School of Fine Art
1965–1972 Lehrtätigkeit (Malerei) an Goldsmiths’ College, Coventry College of Art und Canterbury College of Art
1972 Rückkehr nach Deutschland
1988 Wiederaufnahme professioneller künstlerischer Arbeit
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2022 „Love Manifests“, Galerie Coucou, Kassel
2020 „Art is stronger than virus #1“, Galerie Coucou, Kassel
2017 „Samovar“, Galerie Coucou, Kassel
2017 „monochrom, Hessiale“, Kunstverein Marburg
2016 Kunstmesse Kassel, Documenta-Halle
2015 „Cranach 2.0“, Wittenberg / Kronach
2014 „Emozioni“, Palazzo Albrizzi, Venedig
2013 „Vertikal“, Kulturbahnhof Kassel
2013 „Zeichnen“, d:gallery Kassel
2012 „Emozioni“, Palazzo Albrizzi, Venedig
2005 „Mit Haut und Haar“, Kunsttempel Kassel
1998 „nah weit fern“, Kunstetage DOCK 4 Kassel
1973 Jahresschau Kasseler Kunstverein
1971 Gruppenausstellung, Grabowski Gallery London
1968 London Group, Royal Institute Galleries London
1965 Young Contemporaries, Arts Council London
Einzelausstellungen und zu zweit
2018 „Rauschen“ (mit Michael Göbel), Galerie Coucou Kassel
2014 „Berlitzgrube“, Bahnhof Fürstenwald
2011 „Solo in Gesellschaft“, Galerie Art-Privat Kassel
2005 „Gemalte Pflanzen“, Verwaltungsgerichtshof Kassel
2001 Delia Holländer / Andrea Müller-Osten, Initiative Künstler i.d. Söhre
2000 „Neue Arbeiten“, Atelier Christa Moering, Wiesbaden
1971 Peter Archer / Andrea Moering, Galerie Lambrette Frankfurt
1971 Stephen McKenna / Andrea Moering, Galerie Ostentor Dortmund
1964 „Bilder aus London“, Atelier Christa Moering, Wiesbaden
Arbeiten in öffentlichen Institutionen
The Government Art Collection UK
Artothek Kassel

Pellegrino, Enrico

o.T. (rotes Interieur), 2000 - 2001, Öl auf Nessel
o.T. (rotes Interieur)
Fensterausblick, 2003, Öl auf Nessel
Fensterausblick
Paraphrase nach Joachim Patinir, 2004, Öl auf Nessel
Paraphrase nach Joachim Patinir, Landschaft mit dem heiligen Hieronymus (1520), 2004, Öl auf Nessel

Biografie
1968 geboren in Bremen
Bestandene Aufnahmeprüfung für Freie Malerei, Hochschule der Künste Berlin
1988–1993 Studium der Fächer Kunst und Musik an der Universtiät / Gesamthochschule Kassel - Studienabschluss Erste Staatsprüfung für das Lehramt
1996–1997 Tätigkeit als Musiklehrer am Gymnasium Philippinum, Marburg
1998–2002 freier Künstler und Gitarrenlehrer (selbstständig)
2002–2003 Kunsterzieher, Schule Schloss Stein, Stein an der Traun
seit 2003 selbständig als freier Künstler und Gitarrenlehrer (selbstständig)
Ausstellungen (Auswahl)
1991 Consolato d’Italia, Bremen
1993 Galerie im Foyer des Theaters am Goetheplatz, Bremen
1999 Villa Ichon, Bremen
1999 Galerie für aktuelle Kunst, Alte Pfarrei Niederurff
2000 Städtische Museen Bad Wildungen (Katalog)
2000 Museum der Schwalm, Ziegenhain
2002 Kunstverein Osterholz-Scharmbeck, Gut Sandbeck
2004 Stadtmuseum Siegburg (Katalog)
2005 Inter Art Galerie, Köln
2006 Palais Rastede
2010 Wandelhalle Bad Wildungen
2011 Galerie Beverstedtermühlen, Beverstedt
2013 d:gallery, Kassel (Gemeinschaftsausstellung)
Öffentliche Ankäufe
Staatsbauamt Schwalmstadt
Dr. Wolfgang Zippel Stiftung, Kassel
Sparkassen Versicherung, Wiesbaden
Finanzministerium Thüringen
AOK Frankfurt am Main
Veröffentlichungen und Illustrationen
1993 „Iris“, Claassen Verlag

Reinckens, Christine

Tätigkeitsfelder:

Im Wasser,  150 x 45 cm, Öl auf Leinwand, 2018
Im Wasser - 150 x 45 cm, Öl auf Leinwand, 2018
Wasserstoff - 190 x 135 cm - Öl auf Leinwand - 2021
Wasserstoff - 190 x 135 cm - Öl auf Leinwand - 2021
Rot Halten - 155 x 74 cm - Öl auf Holz -
Rot Halten - 155 x 74 cm - Öl auf Holz -

Ausstellungen seit 1987

Auswahl ab 2010 – 2023

2023

Schloss Königshain bei Görlitz

Galerie Schmalfuss, Göttingen

Kunstverein Villa Berberich, Bad Säckingen

RealismusGalerie, Berlin

Galerie Halbach, Celle

2022

Kunstverein Templin

Stadtgalerie Wetzlar

Realismusgalerie Berlin

Max-Planck Institut Göttingen

Galerie Halbach, Celle

2021

RealismusGalerie Berlin

Kunstmesse Kassel, documentahalle

2020

Kunstverein Villa Berberich, Bad Säckingen

RealismusGalerie, Berlin

2019

Max-Plack-Institut Göttingen (E)

Kunstbezirk Stuttgart, Künstlersonderbund e.V.

Kunstverein Villa Berberich, Bad Säckingen

D:Gallery Kassel

2018

Kunstmesse Kassel, documentahalle

Galerie Schmalfuss, Marburg

Galerie Halbach, Celle (E)

Galerie Bahnhof, Fürstenwald (E)

Grand Salon Kunstverein Villa Berberich, Bad Säckingen

2017

Kunstbalkon, Kassel

Galerie Schmalfuss, Marburg

Galerie Halbach, Celle (E)

Museum Schloss Glatt, Sulz am Neckar (E)

2016

Artthuer- Kunstmesse Thüringen

Galerie Zimmer, Mühlhausen

Kunstmesse Kassel, documentahalle

Galerie Halbach, Celle

Museum Modern Art, Hünfeld

Künstlersonderbund, KPM, Berlin

Galerie Schmalfuss, Marburg

Kunst und Kultur zu Hohenaschau (E)

D:gallery, Kassel

Galeria Nolte, Portocolom, Mallorca

2015

Galerie im Hessischen Verwaltungsgerichtshof (E)

Nordart 2015

Kunstverein Radolfzell, Villa Bosch (mit Ede Mayer)

Kunstverein Eschwege, Hochzeitshaus (mit Klaus Fischer)

Galerie Liebau, Burghaun

Galerie Gottschick

Kunstmesse Kassel, Documentahalle

2014

Stadtmuseum Langenfeld

Künstlersonderbund Uferhallen Berlin

Nordart 2014

Galerie Schmalfuss, Marburg

Plansecur, Kassel (mit Kristina Fiand und Ernst Gross)

Zentrum für Kultur- und Zeitgeschichte Berlin

2013

Galerie Gottschick, Tübingen

Galerie Schmalfuss, Marburg

Kunstmesse Kassel, documentahalle

Kunstbalkon, Kassel

Hessiale, Kunststation Kleinsassen

Kulturbahnhof Kassel

Galerie Gottschick, Tübingen (E)

2012

Galerie am Neuen Palais, Potsdam

Galerie Liebau, Burghaun (E)

Galerie Zimmer, Mühlhausen (E)

Künstlersonderbund, Uferhallen Berlin

2011

Galerie Wagner + Marks, Frankfurt/Main(E)

Art Karlsruhe, Galerie Gottschick, Tübingen

2010

Künstlersonderbund, Berlin

Kurbad Jungborn KS (E)

Galerie Gottschick Tübingen (E)

Art Karlsruhe, One-Artist Show

Biografie
1982–1990 Studium Freie Kunst/Malerei HBK Kassel (M. Bluth, K. Haug)
seitdem eigenes Atelier in Kassel
1992 Mitglied Künstlersonderbund
1993 Künstlerische Leitung der Restaurierungsarbeiten des Hochzeitssaales in der Stadthalle Kassel
1994 Gründungsmitglied Kunstbalkon
1994 Dt. Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken
1998 Kulturförderpreis der Stadt Kassel für Projekte des Kunstbalkons
2002–2004 Lehrauftrag HBK Kassel
2007 Wilke Atelierstipendium Bremerhaven
2009 UPK-Kunstpreis, Preisträgerin
2018 im Vorstand Künstlersonderbund
2022 Gründungsmitglied Künstlernachlässe Kassel
2023 Organisation und Kuratierung der Ausstellung „Grenzgänge“, Schloss Königshain bei Görlitz
seit 1997 tätig als freie Gerichtszeichnerin
seit 1991 Dozentin in verschiedensten Bildungseinrichtungen, Organisation von Malreisen und Symposien zum Thema Menschenbild

Rose, Alfred

Galeriebild 1
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Biografie

14.01.1946 geboren in Treysa

SS 65 – WS 67/ 68 Studium der Erziehungswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Kunsterziehung, Werken, Deutsch)

Steinbildhauerkurse bei Hans-Joachim Gembatzki, Johannes Schönert, Ruth Lahrmann, Mathias Kronibus

Metallbildhauerkurse: Kordula Klose

Zeichnen, Malerei: Fritz Röbbing

Arbeitsweise

In Alfred Roses Werk stehen kleinformatige Malerei und Zeichnungen neben einem vielfältigen
skulpturalen Kontinuum. Frühere Arbeiten entstanden auf informelle Art, es kamen später mehr
konzeptionelle und serielle Elemente hinzu, was natürlich unter anderem vom Material herrührt. Rose greift dabei auch auf gefundene oder übrig gebliebene Gegenstände zurück, die ihn zu seriellen Anordnungen bringen und auch zu den Metallarbeiten führen.

Die Klanginstallationen

Angeregt durch die Eigenschaften des Stahls verdichtet sich das Werk hin zu geräuscherzeugenden Artefakten, die, nebeneinander und miteinander, ein klangliches Geflecht ergeben. Es sind die Klänge des Materials, die nicht auf Effekte (des Schönklanges) hinzielen, sondern durch Schaben, Reiben, Klappern etc. entstehen. Die dazu nötige Bewegung wird entweder durch Motoren oder auch durch die Annäherung des Betrachters ausgelöst.

Schönert, Johannes

Ausgewogen - 1979
Ausgewogen - 1979
Liegend - Kirschholz, 1994
Liegend - Kirschholz, 1994
Ruhe - Englisch-Zement, 1963
Ruhe - Englisch-Zement, 1963

ohannes Schönert

zusammengestellt von Günter Baumbach, Leimsfeld 2024


Johannes Schönert, geb. am 6. April 1936 in Dresden, ist ein deutscher Bildhauer, Zeichner und Fotograf.

Inhaltsverzeichnis

1 Biografie

1.1 Kindheit und Jugend
1.2 Ausbildung und Studium in der DDR
1.3 Studium in der Bundesrepublik Deutschland
1.4 Freiberufliche Tätigkeit
1.5 Biographie
1.5.1 Chronologie
1.5.2 Auszeichnungen und Ehrungen Johannes Schönert

2.1 Würdigung

Veröffentlichungen

3.1 Einzelausstellungen (Auswahl)
3.2 Werke in Museen
3.3 Werke in öffentlichen Gebäuden (Auswahl)
3.4 Veröffentlichungen

1 Biografie
1.1 Kindheit und Jugend

Der Kunsthistoriker Fritz Jacobi schreibt hierzu1:
Johannes Schönert fühlte schon in jungen Jahren die starke Hinwendung zur bildnerischen Gestaltung – gestützt von einem Elternhaus, das der Kunst äußerst aufgeschlossen gegenüberstand: Sowohl der Vater, Oberstadtinspektor in Dresden, als auch die Mutter, gelernte Stenotypistin, malten selbst! Wenn man darüber hinaus erfährt, dass der Urgroßvater väterlicherseits 1871 in Dresden eine Firma für Hinterglasmalerei und Schriftgestaltung gegründet hat, so wird deutlich, wie sehr Johannes Schönert von einem bildkünstlerischen Hintergrund getragen wurde.

Einer entsprechenden Entwicklung des offensichtlichen Talents schienen also die Wege geöffnet – aber die Zeiten, die gewalttätig-tragischen Geschehnisse jener Jahre, standen dem entgegen: 1942 wurde der Vater zum Kriegsdienst eingezogen, Mutter und Sohn siedelten nach Wurzen bei Leipzig ins Haus der Großmutter über, der Bombenangriff am 13. Februar 1945 vernichtete auch die elterliche Wohnung und – von besonderer Schmerzlichkeit – der Vater fiel in den letzten Kriegstagen im April 1945.“

1.2 Ausbildung und Studium in der DDR1

„Die Teilung Deutschlands in zwei unterschiedliche Gesellschaftssysteme gehörte zu den historischen Konsequenzen. Eine der Folgen für den jungen Johannes Schönert: Er durfte wegen seiner „bürgerlichen Herkunft“ nicht zur Oberschule, was Bedingung für das Studium an einer der Kunsthochschulen in der DDR war. Sein unmissverständlich vorgetragener Wunsch, bildender Künstler werden zu wollen, führte allerdings zu einer Berufsausbildung, von der ich so noch nicht gehört habe: Er wurde berufsschulmäßig einer Maurerklasse zugewiesen, durfte aber als praktische Tätigkeit für zwei Jahre Kunstunterricht bei dem Maler Walter Schäfer in Wurzen nehmen, was ihn wiederum berechtigte, an der Fachschule für angewandte Kunst in Leipzig zu studieren – und das mit 16 Jahren bei so guten Lehrern wie dem Bildhauer Alfred Thiele, dem Maler Karl Miersch und dem Bauhaus-Schüler Hajo Rose.

Von da aus war dann auch der Weg frei für das Studium der Bildhauerei an der Dresdner Kunsthochschule, das er 1955 bei Walter Arnold und Hans Steger begann. Insbesondere durch den Wilhelm Gerstel-Schüler Steger vermittelte sich für den Studenten Schönert ein intensives Sensorium gegenüber der menschlichen Figur. Einfühlung und Abstraktion gehörten zu den beiden entscheidenden Wertigkeiten bei der Gestaltung der körperlichen Organik – auch zu verstehen als ein Erbe der realistischen deutschen Bildhauertradition der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem herausragenden Wilhelm Lehmbruck an der Spitze.

Schon 1954 hatte der 18jährige Johannes Schönert den Bildhauer Hans Mettel an der Frankfurter Städelschule besucht, dessen Kunstsprache ebenfalls auf den großen deutschen Figurativen der ersten Jahrhunderthälfte fußte. Dieser bot ihm schon damals – offenbar die Fähigkeiten des werdenden Künstlers erkennend – einen Studienplatz an, doch Schönert blieb Dresden noch verbunden. Als aber die Bedrängnisse an der dortigen Hochschule immer gefährlicher und die produktiven Räume einer wirklich künstlerischen Weiterentwicklung immer geringer wurden, entschloss sich Johannes Schönert 1958 – gemeinsam mit seiner Mutter – die Seiten zu wechseln und dem Angebot Hans Mettels zu folgen.“

1.3 Studium in der Bundesrepublik Deutschland

1958 wurden die Verhältnisse in der DDR für Schönert so unerträglich, dass er die DDR verließ und von da an in Marburg lebte und ein Studium an der Städel-Schule in Frankfurt am Main bei Hans Mettel begann.

Im Rahmen seines Studiums unternahm er mehrere Reisen nach Frankreich, die Schweiz und England. Er erlebte dabei die Weiträumigkeit, die den Blick und somit das Lebensgefühl wesentlich erweiterte. 1959 rückte durch die „documenta 2“ in Kassel die Skulptur in den Blickpunkt.

1963/64 erhielt Mettel den Auftrag für die Ausgestaltung der Matthiaskirche, einen Neubau in der Frankfurter Nordweststadt. Der Auftrag erging an ihn und seine Schüler, wobei die Beteiligten durch einen Wettbewerb ermittelt wurden. Schönert war mit dem Namensgeber, St. Matthias, betraut, der als Portalfigur an der Außenfassade erscheinen sollte, während sein Lehrer die restliche Fassade gestaltete. Die von Mettel mit seinen Schülern gestaltete Kirche steht heute unter Denkmalschutz.

Nach Abschluss seines Studiums erhielt Schönert ein Reisestipendium für Griechenland. Dies hatte ihn wesentlich weitergebracht, sowohl im Zeichnen wie in der Vorstellung von Körper, Raum und Licht.

1.4 Freiberufliche Tätigkeit
  • Ab 1964 freischaffend als Bildender Künstler: Skulptur und Grafik
  • Ab 1971 Lehrtätigkeiten: Volkshochschule, Sommerakademie und Universität Marburg sowie Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main
  • Ab 1996 Atelier und Wohnsitz in Frielendorf-Leimsfeld: Größere räumliche Gestaltungsmöglichkeiten
1.5 Biographie
1.5.1 Chronologie

1936 Geboren in Dresden
1952-1955 Fachschule für Angewandte Kunst Leipzig u.a.
bei Alfred Thiele, Karl Miersch und Hajo Rose

1955 Hochschule für Bildende Künste, Dresden, Bildhauerei
bei Prof. Walter Arnold und Hans Steger

1958-1996 Übersiedlung in die Bundesrepublik Deutschland; Wohnsitz in Marburg

1959-1964 Städelschule – Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt a-M.
bei Prof. Hans Mettel

1964 Reisestipendium der Städelschule für Griechenland

1971-1996 Lehrtätigkeit: u.a. Philipps-Universität Marburg, Sommerakademie Marburg,
Hochschule für Gestaltung, Offenbach/M.

1993 Rudolf-Otto-Symposium, Philipps-Universität Marburg, Vortrag über
Buddhismus und moderne Kunst

1994 Auszeichnung beim 4. Internationalen Syrlin-Kunstpreis Stuttgart
Ab 1996 Atelier und Wohnsitz in Frielendorf-Leimsfeld

Ab 2002 Mitinitiator der Leimsfelder Kunst Gespräche

1.5.2 Auszeichnungen und Ehrungen

1970 Gewinn des Wettbewerbs zur Schaffung der Tabernakel-Stele in der
Kirche St. Peter und Paul in Marburg

1994 Auszeichnung beim 4. Internationalen Syrlin-Kunstpreis Stuttgart

2001 Projektpreis für Skulpturengarten Dock 4, Stadt Kassel

2005 Ehrenpreis des Schwalm-Eder-Kreises für Kultur2 Schaffen / Werke


2.1 Würdigung

Fritz Jacobi schreibt über sein Schaffen2:
„Und nun war der junge Künstler – spätestens seit Beendigung seines Studiums 1964 – in das Spannungsfeld zwischen Figuration und Abstraktion hineingestellt, das gerade in der Bildhauerkunst der Bundesrepublik die Gruppierungen noch immer stark polarisierte. So sah sich beispielsweise der mit Mettel befreundete Bildhauer Gustav Seitz heftigen Angriffen der Vertreter einer nonfigurativen Kunsthaltung ausgesetzt, als er 1968 zusammen mit Horst Janssen und Richard Oelze durch den ehemaligen Nationalgalerie-Kurator und seinerzeitigen Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Hentzen eingeladen wurde, seine Werke innerhalb des deutschen Beitrages auf der Biennale in Venedig auszustellen. Die Auffassungen prallten also auch innerhalb der westdeutschen Kunstszene aufeinander – der wünschenswerte Pluralismus im Gewähren-Lassen unterschiedlicher Kunst-anschauungen war noch nicht die Normalität! Dabei lässt sich gerade aus der verschiedenartigen Durchdringung von Welt mit bildnerischer Gestaltung der eigentliche Gewinn an Anschauungserkenntnis erzielen.

Johannes Schönerts Kunstsprache, die seit den 1970er Jahren eine freie Konfiguration mehr und mehr zum Schwerpunkt werden ließ, offenbart nicht nur die Möglichkeiten der jeweiligen Ausformung, sie verkörpert zugleich die tieferen Bezüge zwischen den scheinbar so entgegengesetzten Kunstwelten. Bei Johannes Schönert bleibt auch in vermeintlich konstruktiven Zeichengefügen das organisch Gestalthafte eingebunden, denn seine Formvorstellungen, die sich allmählich von der figurativen Leiblichkeit entfernt hatten, bestanden nun darin, diese gleichsam im doppelten Sinne aufzuheben. Aufgenommen vom Raum, entfalten seine verknappt ausschwingenden Körpersymbole eine fast existentielle Spannung widerstreitender Kräfte, die letztlich wie eine inwendig getragene Selbstbehauptung erscheinen.

Sein Werk – so lässt sich zusammenfassend sagen – bündelt verschiedene Ebenen, strebt zu einer Synthese von figürlichen und abstrakten Positionen oder sucht eine Berührung von westlicher Kunstausprägung mit östlich-asiatischem Weltverständnis. Ohne einen vordergründigen Ausgleich zu formen, gilt sein Interesse dem künstlerischen Umkreisen einer in sich zur Ruhe gekommenen Mitte, die dazu einer permanenten Dualität, einer Auswägung der Gegensätze bedarf. Seine prinzipiellen Intentionen, so sagte mir Johannes Schönert einmal, seien „Gleichgewicht, Spannungen im Verhältnis zum Boden, das Schweben, kein ganz festes Stehen oder Ruhen, und eine potenzielle Vergeistigung des Stoffes“ mit dem Ergebnis, „dass jeder Mensch ein Buddha werden könne!“
Jacobi (2011)

Fritz Jacobi: Rede anlässlich der Vorstellung der Monographie „Johannes Schönert ‘Gestalt – Raum – Zeichen‘“ in Frielendorf am 2. Dezember 2011

3 Ausstellungen und Museen
3.1 Einzelausstellungen (Auswahl)

1976 Galerie Schmücking, Braunschweig

1983 Galerie am Haagtor, Tübingen

1984 Marburger Kunstverein

1987 Landgrafenschloß, Marburger Universitätsmuseum für Bildende Kunst

1988 Städt. Galerie Herrenberg

1991 Arbeitskreis Stadtzeichner, Regionalmuseum Alsfeld

Museum Schloß Schönebeck, Bremen

1992 Kunstverein Friedberg/Hessen
1992 Neuer Sächsischer Kunstverein Dresden: Beteiligung an „Fotografen sehen eine Stadt“

1994 Oberhessisches Museum, Gießen

1995 Galerie Kairos, München

1998 Sonderausstellung Marburger Universitätsmuseum

1999 Marburger Kunstverein

2002 Skulpturengarten Dock 4, Kassel

2003 Galerie Hans Steger, Zeulenroda/Thüringen und Universitätsmuseum für Bildende Kunst, Marburg

2003 Manuform, Regensburg

2005 Kunstforum im Arbeitsgericht Marburg

seit 1965 internationale Ausstellungsbeteiligungen:
Johannes Schönert, Bildhauer, Grafiker, Fotograf

3.2 Werke in Museen
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett
  • Oberhessisches Museum Gießen; Schönert (1994)
  • Staatliche Museen Kassel, Graphische Sammlungen
  • Universitätsmuseum für Bildende Kunst, Marburg. Haveman ((2000)
  • Stadtmuseum, Dresden
3.3 Werke in öffentlichen Gebäuden (Auswahl)
  • Ministerium für Unterricht und Erziehung, Wiesbaden
  • Kultusministerium, Wiesbaden
  • Magistrat der Universitätsstadt Marburg
  • St. Matthias in Frankfurt/M. (unter Denkmalschutz)
  • St. Peter und Paul, Marburg
  • Ökumenisches Gemeindezentrum Oberer Richtsberg,
  • Marburg Emmauskirche, Marburg
  • DFG, Deutsche Fernsprecher-Gesellschaft, Marburg
  • Bürgerhaus Großseelheim
  • Klinikum Lahnberge, Marburg
  • Kulturzentrum Frielendorf
3.4 Veröffentlichungen

Albrecht, H.J. (2017): Bildhauer in Deutschland im 20. Jahrhundert. Gebr. Mann Verlag Berlin. ISBN 978-3-7861-2779-9

Bleyl, M. (1984): Vorwort zu: Raimer Jochims: Steine. Kunstverlag Weingarten.
ISBN 3-8170-2904-7

Brockhaus (1973): Abbildung in 17. Auflage, Band 16, S. 363

Dorn, U., Voß E. und Köchling, A. (2007): Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul Marburg. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg. ISBN 978-3-89870-327-7

Glüher, G. (1994): Johannes Schönert Symbiotische Körper – Symbiotic bodies. NIKE special No.7, Verlag & Edition Gerhard Götze München. ISSN-Nr. 0935-2341

Havemann, T. und Wittstock, J. (2000): Kunst der Gegenwart im Marburger Universitätsmuseum 1975 -2000. Katalog zur Sonderausstellung 23. Januar – 12. März 2000. Marburger Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. ISBN 3-925430-35-0

Jacobi, F. (2011): Rede anlässlich der Vorstellung der Monographie „Johannes Schönert ‘Gestalt – Raum – Zeichen“ in Frielendorf am 2. Dezember 2011

Kimpel, H. (2006): Innere Sicherheit: Bunker-Ästhetik. Jonas Verlag für Kunst und Literatur, Marburg. ISBN-10: 3-89445-375-3; ISBN 13: 978-3-89445-375-6

Kimpel. H. (2009): Bunker-Ästhetik. Jonas Verlag für Kunst und Literatur, Marburg.
ISBN 978-3-89445-426-3

Mößer, A. (1978): Bemerkungen zum Werk Johannes Schönerts.
In: Plastiken und Zeichnungen. Marburger Kunstverein e.V., Ausstellungskatalog,
Marburg 12.11.1977 – 08. 01.1978

Schönert, J. (1974): Arbeiten 1971 – 1974, LOG-Verlag der Autoren, Marburg

Schönert. J. (1977/78): Plastiken und Zeichnungen. Marburger Kunstverein e.V., Ausstellungskatalog, Marburg 12.11.1977 – 08. 01.1978

Schönert, J. (1978/1983): Neue Arbeiten. Katalog zur Ausstellung im Marburger Kunstverein, Marburg 08.01. – 12.02. 1984

Schönert, J. (1985): S. 128/129 in „Die andere Eva. Wandlungen eines biblischen Frauenbildes“. Hrsg. von Schwebel, H. und Schmidt, H.-U.; Trapez-Verlag, Menden

Schönert, J. (1994): Skulpturen. Katalog zur Ausstellung im Oberhessischen Museum Gießen 19.05. – 10. 07. 1994

Schönert, J. (2003): Raumfiguren. Hrsg. Marburger Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Marburg

Schönert, J. (2011): Gestalt – Raum – Zeichen. Heimat- und Geschichtsverein Frielendorf. ISBN 978-3-00-036661-1

Schönert, J. (2019): Edition Ausstellung 2019. Kasseler Sparkasse, Kassel

Schwebel, H. (1993): JOHANNES SCHÖNERT „Inneres Gleichgewicht“ 1988/1992.
In: WEGE / hrsg. von Gräb, P. und Epting, K.-C. Hans Thoma Verlag Karlsruhe.
ISBN 3-87297-123-9

von Keyserling, Rodica

Tätigkeitsfelder:

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Biografie
1945 geboren in Bukarest, Rumänien
1961–1968 Unterricht in der Malklasse von Prof. Sabin Balasa im Kulturhaus von Bukarest
1968–1970 Studium der Keramik an der Akademie für angewandte Kunst in Wien
1970–1971 Studienaufenthalt in Amsterdam
1972–1973 Heirat mit dem Bildhauer und Maler Leonhard von Keyserling und die Geburt von Tochter Sorina und Sohn Helmut
1980–1983 Entwicklung einer eigenen Maltechnik auf der Grundlage altmeisterlicher Vorbilder
1989–1993 Studium der realistischen Malerei bei Prof. Manfred Bluth und der Grafik bei Professor Walter Rabe
1993 Examensausstellung „Stillleben – Der Gegenstand und seine Welt“ in der Galerie Ursus Art in Kassel

Zaha, Dieter

Drei Schritte und eine Drehung - Stahl verzundert, blanker Schnitt, aufgeschrumpft, 1987. Foto: Dieter Zaha
Drei Schnitte und eine Drehung - Stahl verzundert, blanker Schnitt, aufgeschrumpft, 1987
Zylinderschnitt mit Ankerverbindung - massive Stahlskulptur, geschnitten, Verschiebung im Raum, durch Rundanker gehalten - 1987/88. Foto: B. Wetzka
Quaderschnitt mit Ankerverbindung, ca. 1988 - geschnitten, Verschiebung im Raum
Aus einem - massive Stahlskulptur, warmverformt - 1995. Foto: B. Wetzka
Aus einem - massive Stahlskulptur, warmverformt - 1995

Vita
1957 geboren in Schlitz, Hessen, BRD
1977 Fachhochschulreife, Fachrichtung Ingenieurwesen, Fachoberschule Alsfeld
1980 Abschluss Mechatroniker
1980–1984 Studium Maschinenbau, GHK
1985–1990 Studium Freie Kunst bei Prof. Eberhard Fiebig & Prof. Harry Kramer (Diplom)
1990 Abschlussdiplom Freie Kunst, Thema: Massive Stahlskulptur
seit 1990 freischaffender Bildender Künstler, Schwerpunkt Stahlskulptur
2000/2001 Gründung von FERRUM Klangperformance
Projekte und Ausstellungen (Auswahl)
1987Rahmenprogramm Documenta 8
1988SPACEPOINT, Akzentuierung einer Raumsituation, Privathaus Kassel
1990Klangobjekt im Giebel des Privathauses B. & L. Keller, Kassel
1990Produzentengalerie Kassel: Small Pieces
1992NACHT, SCHATTEN, STAHL, Installation, Schaufenstergalerie Kassel
1992Rekonstruktion zweier Stahlskulpturen von Konstantin Medunetzkij, Kunsthalle Schirn Frankfurt (K)
1992Klangbrücke am Ufer der Fulda, Rahmenprogramm Documenta 9, Kassel
1992Postkarten für Kassel, Kunstverein Kassel
1993ANTAGONISTEN, Stahlskulpturengruppe, Klinikum Kassel (Ankauf)
1993LEUCHTEN aus Glas & Stahl, Genossenschaft 1889 Kassel
1995„Bewegung“, Kunstgalerien Korbach
1997TROPHÄEN, Industriefilmfestival AGV Kassel
1998SOUTERAIN, Schloss Wilhelmstraße, Calden
1998Kinetischer Stahlwürfel, Kulturbahnhof Kassel
1998Wetzka & Zaha, Galerie Lindenpark, Alzey-Weinheim
1999„Der Kuss“, Kulturbahnhof Kassel
2000„Kindheit“, Galerie am Markt, Hofgeismar
2000„SIMPLE ACTING“, Sound-Performance, Kulturbahnhof Kassel
2001SOLARROTATOR, Performance, Kulturbahnhof Kassel
2001–2002FERRUM Klangperformance, Kassel / Documenta 11
2003FERRUM Klangperformance, Marburg / Hünfeld / TU Dresden
2004„Ein Jahr – 32 Positionen – 32 Räume“, Museum Modern Art Hünfeld
2005FERRUM Klangperformance / ARGUMENTA / MOTIVA, Lodz / Wien
2006FERRUM Klangperformance, Frankfurt a. M. / Lublin
2007Constructivo-Concreto-Reductivo, Aranjuez / Documenta 12
2008FERRUM Klangperformance, Elblag / METALLSKULPTUREN, Kassel-Calden
2009FERRUM Klangperformance, Sondershausen / Künstlerforum Bonn
2010–2011Kunstverein Bamberg / Museum Modern Art Hünfeld
2012Rendezvous der Poeten, Documenta-Jahr, FERRUM Klangperformance

Künstler, Nr.#, Jahr, Name des Werkes

Aktuelles und Projekte


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Pressespiegel

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02.12.2022 HNA: 387-Ausstellung „Reduktion“ Download PDF
16.04.2022  HNA: 387-Ausstellung „Lichtblicke“ Download PDF
01.06.2021 HNA Ausstellung „Gartenkultur Kassel 2021“ Download PDF
12.10.2019 HNA Ausstellung „Bildung“ in der Reinhardswaldschule, Fuldatal Download PDF

Veröffentlichungen

Kataloge, Broschüren und Veröffentlichungen

2020 Jahreskataloge 387 - 2020 Download PDF
2019 Jahreskataloge 387 - 2019 Download PDF
2018 Jahreskataloge 387 - 2018 Download PDF
2017 Jahreskataloge 387 - 2017 Download PDF
2016 Jahreskataloge 387 - 2016 Download PDF
2015 Jahreskataloge 387 - 2015 Download PDF
2014 Jahreskataloge 387 - 2014 Download PDF
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Medien

Medien

2023 Kasseler Künstler wollen ihre Werke retten - Rundfunkmitschnitt hr2
Rückschau
  • 2024 07 21 - Sommerfest

    Unser Sommerfest

    Am 21. Juni 2024, laden wir Sie für 17 Uhr ganz herzlich ein.

    Umrahmt von Musik und Kunst, mit "Fingerfood" und Wein, möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.

    Gastgeberin ist Hildegard Jaekel, die ihren Garten und Ihre Atelierräume für uns öffnet;
    in der Quiddestraße 3 in Kassel.

    Sie kommen bequem hin, mit dem Bus 13 oder 25, Haltestelle "Eberhard-Wildermuth-Straße". Oder Sie laufen von der Haltestelle "Auestadion" bergan, da sind es etwa 200 m bis zur nächsten Querstraße, da links und gleich wieder rechts - schon sind Sie da.

    Die Künstlerinnen und Künstler der KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL:

    Irmi und Gerd Aumeier, Barbara Beisinghoff, Ilka Christof, Michael Evers, Siegfried Gerstgrasser, Hildegard Jaekel, Rodica von Keyserling, Andrea Müller-Osten, Alfred Rose und Christine Reinckens

    und als Gast: Erika Breuer sowie als Ehrenmitglied: Hans Brammer

     

    Wir freuen uns auf Sie!

    Sommerfest 21. Juni 2024 17 Uhr
  • 2024 08 22 - Ausstellung Alfred Rose

    ERÖFFNUNG: Am 22. August um 19 Uhr

    im Atelier Hildegard Jaekel

    Kunsthistorikerin Susanne Jakubczyk eröffnete die Werkschau von Alfred Rose.

    Die Präsentation zeigte Gemälde, Zeichnungen und Eisenplastiken. In Roses Schaffen stehen kleinformatige Malerei und Zeichnungen neben einem vielfältigen skulpturalen Kontinuum. Frühere Arbiten, von denen einige gezeigt werden, entstanden auf informelle Art, es kamen später mehr konzeptionelle und serielle Elemente hinzu, was natürlich unter anderem mit dem Material zu tun hat.

    Rose greift dabei gern auf gefundene oder übrig gebliebene Gegenstände zurück, die ihn zu seriellen Anordnungen bringen und die ihn auch zu den Metallarbeiten geführt haben.

    Angeregt durch die Eigenschaften des Eisens, des Stahls, verdichten sich manche Werke zu geräuscherzeugenden Artefekten, die nebeneinander und miteinander ein klangliches Geflecht ergeben. Es sind die Klänge des Materials, die nicht auf Effekte (des Schönklanges) hinzielen, sondern durch Schaben, Reiben, Klappern etc. entstehen. Die dazu nötige Bewegung wird in diesem Falle durch Motoren, sonst auch durch die Annäherung des Betrachters ausgelöst.

    Ausstellung Alfred Rose
Christine Reinckens

Über den Verein

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V. ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein mit Sitz in Kassel. Der Vorstand besteht aus 3 Vorsitzenden und 4 Beiräten, die im Innenverhältnis gleichberechtigt sind. Nach außen wird der Verein durch mindestens 2 der Vorsitzenden vertreten. (> Impressum)

Wir nehmen professionell arbeitende, ältere Kunstschaffende, sofern sie seit längerem in Kassel und Umgebung wohnen, als "ordentliche" Mitglieder auf. Zur Aufnahme bedarf es einer Einladung oder eines Auswahlverfahrens durch die Mitglieder / externe Juroren erfolgt. Außerdem können korporative- und Fördermitglieder aufgenommen werden. (> Mitglied werden)

Im März 2025 wurde uns vom Kulturamt der Stadt Kassel ein erstes, sehr schönes Depot zur Verfügung gestellt.

Unser Ziel ist es, eine archivierte Sammlung zu erstellen, die die ältere Generation der Künstlerinnen und Künstler repräsentiert.   
Wir werden nicht ganze Werkbestände aufnehmen, sondern eine repräsentative Auswahl. Das können Schenkungen, Vorlässe oder Nachlässe sein. (> Die Sammlung) Wir haben unsere Kriterien den Vorschlägen des Kunstfond der VG Kunst angepasst: Kunstwerke werden nicht nach Bekanntheit, Marktwert oder musealen Kriterien ausgewählt, sondern allein nach künstlerischen. - Der Kunstschaffende wählt seine Schenkung bzw. seinen späteren Nachlass selbst aus, auch aus früheren Lebensphasen. (> Satzung)

Wir streben an, für jedes übernommene Konvolut eine Einzelausstellung zu machen. Außerdem sollten alle Sammlungsobjekte in gemeinsamen Präsentationen gezeigt werden - mit unterschiedlichen Themen oder Schwerpunkten. Dafür suchen wir noch Partner, die repräsentative, nicht kommerzielle, Räume zur Verfügung stellen. (> Kooperationspartner)

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V. wird bis jetzt von einer großartigen Idee und einigen wichtigen Unterstützern getragen. Damit sie Wirklichkeit werden kann, sind wir völlig auf gesellschaftliche oder private Förderung angewiesen. Deshalb rechnen wir mit Ihnen / mit der Stadt / mit allen Helfern. Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitgliedschaft, durch Sponsoring etc.
(> Jetzt unterstützen)


Vereinshistorie

CHRONOLOGIE

2026

  • Es sind 3 Ausstellungen geplant.
  • Ausspielung unserer bisherigen Sammlungsbestände in der Datenbank der digiCULT-Verbund.e.G.

2025

  • 3 ehrenamtliche Helferinnen kommen zu uns: eine mit finanzieller Unterstützung, eine zweite, "Luise Kassel" als Redakteurin für Social Media, eine dritte als "Chefsekretärin", die unsere Bürokratie erleichtern und professionalisieren will. 
  • 27. Juni : Das 2. Sommerfest, mit wunderbarer Musik, Essen und Wein: alle Kunstwerke der Ausstellung wurden dem Verein geschenkt und später in das Depot gebracht. Dort werden Regale und ein Gerüst für größere Bilder aufgebaut.
  • Der Schlüssel für ein schönes, kleines, erstes Depot wurde uns übergeben
  • Monika Bodenmüller und Ruth Lahrmann werden Mitglied.
  • Der Bildhauer Johannes Schönert wird Mitglied. Wir besuchen ihn in seinem wunderbaren Atelier und beraten über Möglichkeiten, dieses zu erhalten.

2024

  • Es gibt konkrete Pläne zur Bereitstellung eines Depots.
  • Beginn der Verschlagwortung der Arbeiten von Andrea Müller-Osten
  • Gemeinnützigkeit bis 2027
  • Erstes öffentliches "Event": das Sommerfest. Dank des großartigen HNA-Berichts wenige Tage vorher kamen etwa 280 Menschen: Freunde und Nachbarn, Kulturpolitiker, KünstlerInnen, Neugierige und einige Interessierte, die überlegen, Mitglied zu werden. Die Stimmung war toll, die Musik klasse, das Essen lecker.
    Die Ausstellung vereinte einzelne, meist kleine, Werke von allen, dazu als Gast: Erika Breuer.
  • Verschlagwortung (Einspeisung in die Datenbank des Archivs) eines größeren Konvolutes der Arbeiten Hildegard Jaekels

2023

  • Dr. Vera Lasch tritt in den Vorstand ein.
  • Januar: Mitglied im digiCULT-Verbund e.G.
  • Isil DE4176

2022 

  • Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Kassel und Nordhessen (BBK) wird korporatives Mitglied.
  • Am 28.04.2022 unterzeichnen 9 Mitglieder die Satzung und das Gründungsprotokoll. Irmi Aumeier und Alfred Rose kommen mit Ilka Christof in den Vorsitz.
  • Der Verein wird als gemeinnützig anerkannt.

Vorläufer: Der Brief von Hildegard Jaekel

Brief der Künstlerin Hildegard Jaekel
an Frau Kulturdezernentin Völker
Kassel, 6.9.2019

"Sehr geehrte Frau Völker,
Anbei einige Ideen und Gedanken zu unserem letzten Gespräch bei mir im Atelier. Es wäre schön, wenn wir uns in einem weiteren Gesprächstermin darüber unterhalten
könnten. Mit freundlichen Grüßen ...."

Was bleibt?

"Es muss der Stadt Kassel ein Anliegen sein, die eigenen Künstler/innen, die in dieser Stadt über Jahrzehnte das kulturelle Leben auf hohem Niveau mitgetragen haben, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Spätere Generationen können abschätzen, wie weit Kassel als Stadt der Künste seinem Ruf gerecht wurde.
Was kann die Stadt Kassel tun, um diesem Ziel nachzukommen?

Es wäre sinnvoll, eine Aufstellung derzeitiger in Kassel lebender Künstler/innen zu erstellen, die hier seit Jahrzehnten arbeiten, oft unter schweren Verhältnissen, die auch national und international ausgestellt haben. Keine Hobbymaler, keine Halbprofis, keine Studenten, keine Professoren. Schon zu Lebzeiten der Künstler/innen sollte es möglich sein, „Schlüsselwerke“ in die städtischen Kunstsammlungen aufzunehmen, um ein klares Profil des Schaffens der Künstler/innen der Stadt den Bürgern zu Zeigen und zu erhalten.
Denkbar wäre auch eine Retrospektive im Alter (65/70/80 Jahre), um der Bevölkerung das Werk der einzelnen Künstler/innen zu zeigen.

Nachlass

Museen sind Sachverwalter des kulturellen Lebens. Sie tragen auch Verantwortung für künstlerische Hinterlassenschaften, das Sammeln und Bewahren als Garanten für
künstlerisches Überleben. Da Museen nicht die Kapazitäten haben um große Nachlässe zu erhalten, wäre es gut, noch zu Lebzeiten der Künstler/innen Arbeiten zu erwerben, genug, um einen guten Überblick über die Gesamtwerke zu erhalten. Man kann nicht alles bewahren, auch die Kunst vergangener Jahrhunderte ist nicht vollständig erhalten geblieben. Vieles ist nur rudimentär zu finden – aber immerhin.

Museumsleiter Dr. Uwe Degreif, Museum Biberach, schlägt vor, den Nachlass als Gemenge aus vier Bestandteilen zu begreifen:
A Werke, in denen das künstlerische Anliegen verdichtet erfasst ist. Es sollte sich das Kreative und Charakteristische der Künstler/innen abbilden. Es umfasst Werke aus allen Schaffensperioden.
B vorwiegend Werke aus der Hauptschaffenszeit
C Variationen, Entwürfe, Kataloge
D Mappen mit Dokumenten, Ausstellungen, Entwürfe. Die Gruppe ist aus historischen Gründen interessant: welche Künstlergruppen gab es, wer hat mit wem  zusammen gearbeitet, welche Themen wurden bei Ausstellungen bearbeitet, usw.?

Es gibt in Kassel außer den Museen, der Graphischen Sammlung viele Archive und Stiftungen, die bei der Bewältigung dieser Aufgabe mithelfen könnten, in dem sie sich den Kasseler Künstler/innen öffnen. „Stadt und Land, Hand in Hand mit interessierten, kunstbegeisterten Mitbürger/innen.“ (Buch BBK)
Damit würde die Stadt ihre Interesse an den seit Jahrzehnten hier arbeitenden Künstler/innen zeigen und deren Qualität anerkennen.
Der so genannte Kunstmarkt ist kein Qualitätskriterium. Ein paar Kuratoren, Museumsdirektoren Galerien und kapitalkräftige Sammler entscheiden, was als „gute Kunst“ zu gelten hat. Wer von führenden Ausstellungshäusern unterstützt wird, hat lang anhaltenden Erfolg.

Der Weg für ein gerechtes System wäre, den Künstler/innen in staatlichen Galerien
Eintritt zu gewähren – zu Lebzeiten."

Hildegard Jaekel

Siegfried Gerstgrasser

Satzung

(neue Fassung vom 04.09.2023)

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V.

§ 1    Name, Sitz, Vereinsregister

  1. Der Verein führt den Namen KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V., im Folgenden KNK
  2. Der Sitz des Vereins ist Kassel.
  3. Der Verein ist zur Erlangung der Rechtsfähigkeit in das Vereinsregister einzutragen und führt danach den Zusatz e.V.

§ 2 Gemeinnützigkeit, Aufgaben

Der KNK verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck der Körperschaft ist die Förderung von Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  1. Die Aufnahme und fachgerechte Lagerung von Künstler-Vor- und Nachlässen und Schenkungen.
  2. Die KünstlerInnen erhalten für die Überlassung ihrer Werke keine Vergütung.
  3. Archivierung der aufgenommenen Werke in einer museumskompatiblen Datenbank (DIGICULT) mit anschließender Vernetzung und Freigabe zu Forschungszwecken – also der Pflege einer Kunstsammlung.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4.1. Mitglieder und Beitrag

1 Der Verein nimmt

  1. Ordentliche Mitglieder,
  2. Fördermitglieder,
  3. korporative Mitglieder sowie
  4. Ehrenmitglieder auf.

Die Aufnahme erfolgt bei a, b und c über einen schriftlichen Antrag. Über Anträge b) und c) entscheiden die Vorstandsmitglieder. Die Aufnahme von Ehrenmitgliedern erfolgt nach Einladung. Die weiteren Formalitäten für d), Beiträge etc. werden nach Bedarf von allen Mitgliedern festgelegt.

§ 4.2.

zu a) Ordentliches Mitglied kann nur werden, wer eine professionelle künstlerische Tätigkeit in Kassel und Umgebung nachweisen kann. Diese Mitglieder sind in allen künstlerischen / kuratorischen Fragen gleichberechtigt und haben das volle Stimmrecht. Alle Anträge bzgl. einer Aufnahme werden juriert. Die Jurierung erfolgt ausschließlich nach künstlerischen Kriterien durch die Mitglieder, die ein volles Stimmrecht haben. Bei strittigen Fragen werden externe Juroren hinzugezogen. Bei der Abstimmung entscheidet eine 2/3- Mehrheit. Auch Nachlässe von Nicht-Mitgliedern, die diese Kriterien erfüllen, können mit einer 2/3-Mehrheit aufgenommen werden. Es werden eine Aufnahmegebühr und ein Mitgliedsbeitrag erhoben.

zu b) Fördermitglieder treten dem Verein ohne Aufnahmegebühr bei. Jedoch entrichten sie eine jährliche, von ihnen festgelegte, Geld- oder Sachspende oder eine Dienstleistung. Stimmberechtigung: s.u.

zu c) Korporative Mitglieder: Eingetragene Fachgruppen, Vereine oder Personen mit einem zweckverwandten Anliegen (z.B. KunsthistorikerInnen, KuratorInnen etc.) können korporative Mitglieder werden. Sie entrichten die übliche Aufnahmegebühr und einen Beitrag, der sich nach der Größe der beitretenden Körperschaft richtet und entsenden einen Beauftragten. Jedoch dürfen die Satzungen der Vereine und Fachgruppen der Satzung des KNK nicht widersprechen.

Die Gruppen b) und c) erhalten ein eingeschränktes Stimmrecht, wenn sie nicht ein abgeschlossenes Studium oder Äquivalent in einem künstlerischen Fach nachweisen können. Das eingeschränkte Stimmrecht umfasst alle bürokratischen, sozialen, die Vereinsführung betreffenden Belange.

3 Über die Höhe der jeweiligen Mitgliedsbeiträge für die Gruppen a) und c) sowie über die Höhe der Aufnahmegebühr entscheidet die Mitgliederversammlung. Der Mitgliedschaftsbeitrag ist für das kommende Jahr im Voraus zu entrichten.

4 Es muss zu jeder Zeit gewährleistet sein, dass das Plenum der Mitglieder zu mindestens 66 % aus Ordentlichen Mitgliedern, d.h. KünstlerInnen besteht. Diese Gruppe hat die Option, mit dem Verein einen Übernahmevertrag für Kunstwerke abzuschließen.

5 Die Mitgliedschaft der Einzelmitglieder sowie der Fördermitglieder endet durch schriftliche Vertragskündigung / Austritt, Erlöschen der Rechtsfähigkeit des Mitglieds, Ausschluss oder Tod. Die Mitgliedschaft der korporativen Gruppen endet mit deren Auflösung oder schriftlicher Austrittserklärung. Der Austritt kann nur mit einer 3monatigen Kündigungsfrist zum Jahresende erfolgen.

6 Der Ausschluss kann nur wegen vereinsschädigenden Verhaltens mit 2/3 der Stimmen erfolgen. Das Mitglied hat die Möglichkeit einer Stellungnahme.
Bei Nichtzahlung des Mitgliedsbetrages erlischt die Mitgliedschaft mit Beginn des neuen Geschäftsjahres.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal jährlich. Sie ist vom Vorstand mit einer Frist von 3 Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.
  2. Die jährliche Mitglieder-Hauptversammlung beschließt über:
    1. evtl. Wahl der Vorstandsmitglieder
    2. das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
    3. die Feststellung des vom Vorstand vorgelegten Finanzplanes
    4. Entgegennahme und Genehmigung des Rechnungsabschlusses und Entlastung des Vorstandes
    5. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereines
    6. den Ausschluss von Mitgliedern; ggf. auch über die Aufnahme von Werken vereinsfremder KünstlerInnen.
    7. Die Grundsätze der Tätigkeit des Vereins und die Durchführung
    8. Mitgliedsbeiträge und andere vereinsinterne Belange.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 aller Ordentlichen Mitglieder anwesend sind. Ist dies nicht der Fall, kann eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder die Beschlussfähigkeit beschließen. Bleibt es bei einer Beschlussunfähigkeit, ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 3 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig: hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
  4. Die Beschlussfassung erfolgt, sofern nichts anderes geregelt ist, mit Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  5. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von einem der 3 Vorsitzenden und dem / der ProtokollführerIn zu unterzeichnen ist.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins KNK besteht aus 3 Vorsitzenden und mindestens 4 weiteren Beisitzern. Die Vorsitzenden bilden den Vorstand gemäß § 26 BGB.
  2. Die Vertretung nach außen hin kann nur von 2 der 3 Vorsitzenden gemeinsam wahrgenommen werden.
  3. Im Innenverhältnis sind die Beisitzer den Vorsitzenden gleichgestellt.
  4. Der Vorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.

§ 8 Geschäftsführung des Vereins

Die Geschäftsführung des Vereins obliegt dem Vorstand. Der Vorstand kann ein/e GeschäftsführerIn bestellen. Der diesem/r zugewiesene Geschäftsbereich wird in einer Geschäftsordnung festgelegt.

§ 9 Haftung

Die Haftung des Vorstandes ist auf das Vereinsvermögen beschränkt.

§ 10 Gewinn

  1. Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Über die Rechnungsprüfung beschließt die Mitgliederversammlung.

§ 11 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das KULTURWERK des BUNDESVERBANDES BILDENDER KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER REGIONALVERBAND KASSEL-NORDHESSEN, das es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung von Kunst und Kultur zu verwenden hat.


Kassel, der 04.September 2023

Rodica von Keyserling

Verschiedene Mitgliedschaften

Laut Satzung nehmen wir Fördermitglieder, Korporative Mitglieder und sogenannte "ordentliche" Mitglieder auf. Nur ältere Künstlerinnen und Künstler aus der Umgebung und Kassel können, bei entsprechender Professionalität und wenn sie die Kunstlandschaft Kassels schon länger mitgestaltet haben, ordentliche Mitglieder werden.

Fördermitglieder unterstützen den Verein mit Rat und Tat oder finanziell. Korporative Mitglieder sind Vereine, Institutionen oder Juristische Personen mit ähnlichen Zielen oder Grundsätzen.

Alle Gruppen können durch ihr Stimmrecht an der Entwicklung des Vereins und der Gemeinschaft mitwirken; das volle Stimmrecht - über kuratorische und künstlerische Fragen - bekommen nur professionell Kunstschaffende, unabhängig davon, in welcher Mitgliedergruppe sie sind.

A Korporative Mitglieder und Födermitglieder

Wenn Sie uns durch Rat und Tat oder finanziell unterstützen möchten, nehmen wir Sie gern als Fördermitglied auf.

Wenn Sie ein Verein oder eine Institution mit sinnverwandten Zielen sind, können Sie korporatives Mitglied werden. - Für beide Gruppen gilt:  Sie werden umfassend informiert, können die Entwicklung des Vereins mitgestalten und sind bei allen Aktivitäten dabei. Sie erhalten, falls Sie nicht selbst professionell künstlerisch arbeiten, ein eingeschränktes Stimmrecht: für alle Belange außer den künstlerisch-kuratorischen Angelegenheiten.

Korporatives oder Fördermitglied zu werden, geht am besten durch ein Telefonat: 0561-49196819 oder durch eine E-Mail: .
Wir freuen uns sehr über Ihre Mail / Ihren Anruf!

B Für professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Nordhessen und Kassel

Eine Einführung in die Ideen und das Procedere

Eine externe und unabhängige Jury entscheidet über Ihre Aufnahme. Als Ausnahme kann das Mitgliederplenum auch einen Kollegen, eine Kollegin, einladen. Sie werden im Fall einer Aufnahme "ordentliche" Mitglieder des Vereins und erhalten alle Rechte und alle Informationen. Dazu gehört das volle Stimmrecht auch über kuratorische und künstlerische Angelegenheiten.

Eine Beitrittsgebühr von 20,- € ist vorgesehen.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt regelhaft 120,- €/Jahr. Ermäßigt wird sie für KollegInnen, die bei Eintritt noch keine 60 Jahre alt sind oder für die, die keine eigenen Einkünfte mehr haben. Der ermäßigte Beitrag beläuft sich auf 80,- €/Jahr.

Um Mitglied zu sein, muss man noch nicht wissen, welche Werke später an den Verein gegeben werden. Es ist optional, bald oder später einen Vertrag auszuarbeiten, in dem das Wie und Wann festgelegt wird. Man kann z.B. das Übergabe-Datum offenlassen oder hinzufügen: " wenn ich mein Atelier nicht mehr führen kann oder versterbe". Bis dieser Zeitpunkt eintritt, sollten Sie allerdings festgelegt haben, welche der Werke zu uns kommen sollen. Wichtig ist, zu wissen, dass wir keine ganzen Bestände aufnehmen können - sondern eine Auswahl der wichtigsten / aussagekräftigsten, die Ihr Gesamtwerk repräsentieren. Aus allen Schaffensphasen sollte etwas dabei sein, evtl. auch Entwürfe zu Projekten etc. So, dass ein Kunstwissenschaftler / -historiker Ihre künstlerische Entwicklung gut nachvollziehen kann.

Bis zu dieser Festlegung ist es möglich, das Werk weiter zu verkaufen, auszustellen, es zu verschenken usw. Doch in Frage kommende Werke sollten möglichst schon in unser Onlinine-Archiv aufgenommen (verschlagwortet) sein. Die Archivierung mittels unserer museumswissenschaftlichen Software namens digiCULT sollte also stattfinden, so lange Sie noch bei Kräften sind - sie ist etwas anspruchsvoll – und Sie sollten dabei behilflich sein.

Es ist nicht erforderlich, als Mitglied eine Aufgabe zu übernehmen. Jedoch wünschen wir uns auch tatkräftige Menschen, die das tun.

Wir werden vor Allem die Generation in den Verein aufzunehmen, die etwa vor 1970 geboren ist und in der Mitte des letzten Jahrhunderts ihre künstlerische Inspiration entwickelt hat --- Je geschlossener unsere aufzubauende Sammlung wird und je wertvoller, desto größer wird die Chance auf eine dauerhafte Förderung durch die Stadt.

Wir erinnern daran, dass es bisher keine Garantie gibt, überhaupt institutionell, geschweige denn dauerhaft, gefördert zu werden. Wir tun nur alles dafür.

Alles andere ergibt sich aus der Satzung.

Bewerbung zur ordentlichen Mitgliedschaft mit folgenden Unterlagen:


Wir würden Ihre Kunst gern kennenlernen! Nennen Sie uns Ihre Webseite oder schicken Sie aussagefähige Fotografien Ihrer Werke, dazu eine Vita und ein Verzeichnis der wichtigsten Ausstellungen. Bewerbungen können Sie uns digital als Mail-Anhang oder in ausgedruckter Form (DIN A4) per Post zusenden. 


Vorteile einer Mitgliedschaft

Nur professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler werden aufgenommen. Sie sind in allen Fragen stimmberechtigt und gestalten die Entwicklung der Gemeinschaft und des Vereins mit.

Sie können mittels eines Vertrages einen Teil Ihres Gesamtwerkes dem Verein schenken, vermachen oder vererben. Auch Ihre Erben können Ihre Werke schenken / zuschenken. Wir werden dieses Teil-Konvolut fachgerecht lagern, archivieren und in wechselnden Formaten ausstellen. Damit sichern Sie dessen Existenz und die weitere Wahrnehmung Ihrer Kunst - als Sammlung und digital. Darüber hinaus tragen Sie zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Stadt Kassel bei.

Sie werden durch die museumswissenschaftliche Archivierung Teil einer umfassenden (inter-)nationalen Sammlungskultur. Der digiCULT Verbund e.G. betreut eine immer größer werdende Gemeinschaft von Archiven, Museen und Sammlungen, die ihre Objekte zum Teil veröffentlichen. Z.Z. sind etwa 170.000 Objekte öffentlich zugänglich. Durch die uns zugeteilte ISIL DE4176 sind wir jetzt schon international als Sammlung eingetragen. (International Standard Identifier for Libraries and related Organizations)

Auch, wenn Sie nicht Mitglied in einer anderen künstlerischen Vereinigung sind, erhalten Sie Einblicke in die Arbeit der kooperierenden Partner und werden Teil dieses Austausches.

Durch unsere fast monatlichen, informellen Treffen in einem der Ateliers entsteht ein lebendiges Forum für Kontakte zu anderen erfahrenen KünstlerInnen. Wir pflegen rege Diskussionen über alle fachlichen Angelegenheiten sowie persönliche Projekte und die Situation der künstlerischen Existenz.

Auf Ihre Kunst, Ihren persönlichen Beitrag, Ihre Anwesenheit und Mitsprache freuen wir uns!        

Die Künstlerinnen und Künstler von KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL

Siegfried Gerstgrasser, Nr.781, 2010, Zick-Zack, Rot/Violett/Gelb

Partnerschaften


Lernen wir uns kennen, besuchen Sie uns! Laden Sie uns ein!

Sie unterstützen uns z.B. mit Ihrem Know-How, denn in einigen unserer Bereiche müssen wir noch improvisieren. Da hätten wir gern Ihre Expertise.....

Ebenso können Sie uns etwas von Ihrer Zeit schenken - und einfach mit Rat und Tat behilflich sein. (Da wir jetzt ein Lager haben, werden wir viele fleißige Hände und Dinge brauchen (z.B. Regale, Lagerinventar...) Aber es gibt auch andere Bereiche: die Archivierung, Lagerung, Transporte, Handwerkliches... )

Natürlich fördern Sie uns auch finanziell, indem Sie uns einen bestimmten jährlichen Betrag überweisen. Das gibt uns Planungssicherheit und wir können das Geld dort einsetzen, wo es gerade nötig ist. 

Verläßliche Partnerinnen und Partner sind Gold wert.

Auch wir möchten Ihnen etwas bieten. Gern führen wir Ihr Logo in unseren Medien. Das kann das positive Image Ihres Unternehmens nachhaltig festigen. Vielleicht werden Menschen auf Sie aufmerksam, die Ihnen bisher nicht begegnet sind... Man nimmt Sie als verlässliche Stütze der Kultur wahr - das ist in Kassel ein hohes Gut!

Als Fördermitglied bekommen Sie das (eingeschränkte) Stimmrecht. In allen Belangen, die nicht künstlerische oder kuratorische Fragen betreffen, können Sie die Entwicklung des Vereins und der Gemeinschaft mitgestalten. 

Das ist Ihr heißer Draht: Ilka Christof, Tel: 0561 49 19 68 19 oder:

Irmi Aumeier

A Korporative Mitglieder und Födermitglieder

Wenn Sie uns durch Rat und Tat oder finanziell unterstützen möchten, nehmen wir Sie gern als Fördermitglied auf.

Wenn Sie ein Verein oder eine Institution mit sinnverwandten Zielen sind, können Sie korporatives Mitglied werden. - Für beide Gruppen gilt:  Sie werden umfassend informiert, können die Entwicklung des Vereins mitgestalten und sind bei allen Aktivitäten dabei. Sie erhalten, falls Sie nicht selbst professionell künstlerisch arbeiten, ein eingeschränktes Stimmrecht: für alle Belange außer den künstlerisch-kuratorischen Angelegenheiten.

Korporatives oder Fördermitglied zu werden, geht am besten durch ein Telefonat: 0561-49196819 oder durch eine E-Mail: .
Wir freuen uns sehr über Ihre Mail / Ihren Anruf!

B Für professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Nordhessen und Kassel

Eine Einführung in die Ideen und das Procedere

Eine externe und unabhängige Jury entscheidet über Ihre Aufnahme. Als Ausnahme kann das Mitgliederplenum auch einen Kollegen, eine Kollegin, einladen. Sie werden im Fall einer Aufnahme "ordentliche" Mitglieder des Vereins und erhalten alle Rechte und alle Informationen. Dazu gehört das volle Stimmrecht auch über kuratorische und künstlerische Angelegenheiten.

Eine Beitrittsgebühr von 20,- € ist vorgesehen.

Der Mitgliedsbeitrag beträgt regelhaft 120,- €/Jahr. Ermäßigt wird sie für KollegInnen, die bei Eintritt noch keine 60 Jahre alt sind oder für die, die keine eigenen Einkünfte mehr haben. Der ermäßigte Beitrag beläuft sich auf 80,- €/Jahr.

Um Mitglied zu sein, muss man noch nicht wissen, welche Werke später an den Verein gegeben werden. Es ist optional, bald oder später einen Vertrag auszuarbeiten, in dem das Wie und Wann festgelegt wird. Man kann z.B. das Übergabe-Datum offenlassen oder hinzufügen: " wenn ich mein Atelier nicht mehr führen kann oder versterbe". Bis dieser Zeitpunkt eintritt, sollten Sie allerdings festgelegt haben, welche der Werke zu uns kommen sollen. Wichtig ist, zu wissen, dass wir keine ganzen Bestände aufnehmen können - sondern eine Auswahl der wichtigsten / aussagekräftigsten, die Ihr Gesamtwerk repräsentieren. Aus allen Schaffensphasen sollte etwas dabei sein, evtl. auch Entwürfe zu Projekten etc. So, dass ein Kunstwissenschaftler / -historiker Ihre künstlerische Entwicklung gut nachvollziehen kann.

Bis zu dieser Festlegung ist es möglich, das Werk weiter zu verkaufen, auszustellen, es zu verschenken usw. Doch in Frage kommende Werke sollten möglichst schon in unser Onlinine-Archiv aufgenommen (verschlagwortet) sein. Die Archivierung mittels unserer museumswissenschaftlichen Software namens digiCULT sollte also stattfinden, so lange Sie noch bei Kräften sind - sie ist etwas anspruchsvoll – und Sie sollten dabei behilflich sein.

Es ist nicht erforderlich, als Mitglied eine Aufgabe zu übernehmen. Jedoch wünschen wir uns auch tatkräftige Menschen, die das tun.

Wir werden vor Allem die Generation in den Verein aufzunehmen, die etwa vor 1970 geboren ist und in der Mitte des letzten Jahrhunderts ihre künstlerische Inspiration entwickelt hat --- Je geschlossener unsere aufzubauende Sammlung wird und je wertvoller, desto größer wird die Chance auf eine dauerhafte Förderung durch die Stadt.

Wir erinnern daran, dass es bisher keine Garantie gibt, überhaupt institutionell, geschweige denn dauerhaft, gefördert zu werden. Wir tun nur alles dafür.

Alles andere ergibt sich aus der Satzung.

Bewerbung zur ordentlichen Mitgliedschaft mit folgenden Unterlagen:


Wir würden Ihre Kunst gern kennenlernen! Nennen Sie uns Ihre Webseite oder schicken Sie aussagefähige Fotografien Ihrer Werke, dazu eine Vita und ein Verzeichnis der wichtigsten Ausstellungen. Bewerbungen können Sie uns digital als Mail-Anhang oder in ausgedruckter Form (DIN A4) per Post zusenden. 


Vorteile einer Mitgliedschaft

Nur professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler werden aufgenommen. Sie sind in allen Fragen stimmberechtigt und gestalten die Entwicklung der Gemeinschaft und des Vereins mit.

Sie können mittels eines Vertrages einen Teil Ihres Gesamtwerkes dem Verein schenken, vermachen oder vererben. Auch Ihre Erben können Ihre Werke schenken / zuschenken. Wir werden dieses Teil-Konvolut fachgerecht lagern, archivieren und in wechselnden Formaten ausstellen. Damit sichern Sie dessen Existenz und die weitere Wahrnehmung Ihrer Kunst - als Sammlung und digital. Darüber hinaus tragen Sie zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Stadt Kassel bei.

Sie werden durch die museumswissenschaftliche Archivierung Teil einer umfassenden (inter-)nationalen Sammlungskultur. Der digiCULT Verbund e.G. betreut eine immer größer werdende Gemeinschaft von Archiven, Museen und Sammlungen, die ihre Objekte zum Teil veröffentlichen. Z.Z. sind etwa 170.000 Objekte öffentlich zugänglich. Durch die uns zugeteilte ISIL DE4176 sind wir jetzt schon international als Sammlung eingetragen. (International Standard Identifier for Libraries and related Organizations)

Auch, wenn Sie nicht Mitglied in einer anderen künstlerischen Vereinigung sind, erhalten Sie Einblicke in die Arbeit der kooperierenden Partner und werden Teil dieses Austausches.

Durch unsere fast monatlichen, informellen Treffen in einem der Ateliers entsteht ein lebendiges Forum für Kontakte zu anderen erfahrenen KünstlerInnen. Wir pflegen rege Diskussionen über alle fachlichen Angelegenheiten sowie persönliche Projekte und die Situation der künstlerischen Existenz.

Auf Ihre Kunst, Ihren persönlichen Beitrag, Ihre Anwesenheit und Mitsprache freuen wir uns!        

Die Künstlerinnen und Künstler von KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V.

Wohin mit der Kunst, wenn die Künstler gehen

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V.

Wohin mit der Kunst, wenn die Künstler gehen

KÜNSTLERNACHLÄSSE KASSEL e.V.
c/o Ilka Christof

Goethestraße 140 | 34119 Kassel
Tel. 0561- 491 968 19